Tagungen

Internationale 

Tagungen und Konferenzen

In diesen Verzeichnis finden Sie die Redner, Fotos und Zusammenfassungen zu der seit 1995 alljährlich stattfindenden »In Poseidons Reich« Tagungsreihe. Binnen weniger Jahre ist »In Poseidons Reich« zu einer international bekannten und gut besuchten Tagung gereift. Der Schlüssel zum Erfolg sind unsere Kooperationspartner, mit deren Hilfe wir in der Lage sind Veranstaltungen zu aktuellen Themen in der Unterwasserarchäologie zu organisieren. Mitunter werden auch Themen ausgewählt, die nicht primär dem Bereich der Unterwasserarchäologie entstammen, wie zum Beispiel unsere elften Tagung zur Transportkeramik. Anknüpfungspunkte wie diese bilden wichtige Foren des Austausches zwischen Land- und Unterwasserarchäologen und anderen Wissenschaftlern.

In Poseidons Reich XXXI

Pontos Axeinos - Pontos Euxeinos*

Unterwasserarchäologie im Schwarzen Meer

vom 4. bis 10. Mai - 2026 in Batumi, Georgien

Die Jahrestagung 2026 der DEGUWA - Deutsche Gesellschaft zur Förderung der Unterwasserarchäologie e.V. - IN POSEIDONS REICH XXXI wird in enger Zusammenarbeit mit dem "LEPL - Ajara Museum" organisiert.

Das "Adscharien-Museum" ist ein Zusammenschluss von sieben Museen. Sie impliziert ein neues inhaltliches und konzeptionelles Verständnis des Museums und die Transformation seiner Aktivitäten nach modernen Standards.

1. Ajara Art Museum

2. Amiran Kakhidze - Ajara Archaeological Museum

3. Batumi - Nobel Brothers Technological Museum

4. Khariton Akhvlediani - Museum of Ajara

5. Batumi - Ilia Chavchavadze Museum

6. Batumi - Memed Abashidze Museum

7. Batumi - Museum of Religion

Georgien ist ein Land in Transkaukasien, das an der südöstlichen Küste des Schwarzen Meeres liegt und dessen Hauptstadt Tiflis ist. Das Land liegt an der Schnittstelle von Osteuropa und Westasien. Im Süden grenzt es an Armenien, im Südosten an Aserbaidschan, im Norden und Osten an Russland und im Südwesten an die Türkei. Georgiens Gebirgsgebiete liegen zwischen dem Großen und dem Kleinen Kaukasus.

Adscharien – der südwestliche Teil des Landes – wurde 1920 zur Demokratischen Republik Georgien und erhielt im Februar 1921 nach der georgischen Verfassung Autonomie.

Batumi, die Hauptstadt der Autonomen Republik Adscharien und zweitgrößte Stadt Georgiens, liegt an der Schwarzmeerküste nahe der türkischen Grenze. Bathys, aus dem Griechischen abgeleitet "tiefer Hafen", erstmals von Pseudo-Aristoteles im 4. Jahrhundert v. Chr. erwähnt. Der lateinische Portus Altus mit der gleichen Etymologie ist auch in der Tabula Peutingeriana bezeugt.

Die Anreise nach Georgien erfolgt am besten mit dem Flugzeug. Internationale Flughäfen befinden sich in Tiflis, Kutaissi und Batumi. Alle Flughäfen werden von einem Netz von Shuttlebussen bedient, die einen bequemen Zugang zur Zielstadt ermöglichen. Es gibt einen direkten Zug von Tiflis nach Batumi.

* "Pontos Axeinos" and "Pontos Euxeinos" are two ancient names for the Black Sea that reflect its ambivalent perception in the Greek and Roman worlds. "Pontos Axeinos" (Πόντος ξεινος) means "inhospitable sea", while "Pontos Euxeinos" means (Πόντος Εξεινος) "hospitable sea".

Bis zum 8. Jahrhundert v. Chr. bezeichneten die griechischen Kolonisten die "Aksaena", skythisch: "schwarz" (wegen der Tiefe von bis zu über 2.200 Metern) noch als Axeinos Pontos, zum einen wegen der oft schwierigen Wetterbedingungen für die Schifffahrt mit heftigen Stürmen und langen Nebelbänken, und zum anderen, um die Reichtümer der Küsten nicht mit anderen teilen zu müssen (Jason Saga).

Nicht nur durch die eingehenden Recherchen eines internationalen Archäologieteams im Jahr 2018 und die neuesten Interpretationen des Hochwassermythos von der Überschwemmung des Schwarzmeerbeckens wurden archäologische Experten auf den Pontus aufmerksam. Seit den 70er Jahren betreiben die heutigen 6 Anrainerstaaten des Schwarzen Meeres mehr oder weniger intensive Küsten- und Unterwasserforschung.

Die Ergebnisse belegen die große Bedeutung des Binnenmeeres für den Handel und den kulturellen Austausch von der griechischen Kolonialisierung bis in die Gegenwart sowie seine strategische Bedeutung für imperiale Bestrebungen.

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Kulturelles und wissenschaftliches Rahmenprogramm

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I n   P o s e i d o n s   R e i c h                                Rückblicke

Rückblick auf unsere Tagung

In Poseidons Reich XXX 

in Würzburg 2025

Frau Prof. Dr. Bettina Kreuzer                                 Seminar: Griechische Keramik im Kontext                       Anhand von Originalen erkunden wir die Chronologie von Keramik aus den Mittelmeerländern. Nicht nur Herstellungsmerkmale, Zweck und Funktion, sondern auch Netzwerk und Nutzung von Gefäßen versetzen uns in die Welt aus dem 1. Jahrhundert v.Chr.
Frau Prof. Dr. Bettina Kreuzer Seminar: Griechische Keramik im Kontext Anhand von Originalen erkunden wir die Chronologie von Keramik aus den Mittelmeerländern. Nicht nur Herstellungsmerkmale, Zweck und Funktion, sondern auch Netzwerk und Nutzung von Gefäßen versetzen uns in die Welt aus dem 1. Jahrhundert v.Chr.

Spendenaufruf des 

Martin von Wagner Museums

Das Martin von Wagner Museum verfügt neben eigenen Exponaten über eine Sammlung von großzügigen Leihgaben privater Sammler und Sammlerinnen in Form von Dauerleihgaben. 

Nun hat ein Erbe einer dieser Sammlungen um Rückgabe zur Veräußerung gebeten, dies aber immerhin mit einem Vorkaufsrecht des Martin von Wagner Museums. 

Es handelt sich dabei überwiegend um antike Kunstwerke exquisiter Qualität, teilweise mit einmaligem historischem Wert wie z.B. einer Amphora mit frühester Darstellung  einer 7-saitigen Laier. 

Von der "schwangeren" Puppe, einer späthellenistischen Terrakottafigur mit beweglichen Armen und Bauchklappe, hinter der die Nachbildung eines Embryo verborgen werden kann, ist außer diesem Exemplar nur ein weiteres weltweit bekannt.

Mittels Crowdfunding soll nun wenigstens der Erhalt einer "interaktiven" Trinkschale ermöglicht werden, welche dem Museum bei Führungen regelmäßig als Ausgangspunkt zur Erklärung des griechischen Gelages (Symposium) dient. Daher bittet das Martin von Wagner Museum um Hilfe mittels Spenden.
Mittels Crowdfunding soll nun wenigstens der Erhalt einer "interaktiven" Trinkschale ermöglicht werden, welche dem Museum bei Führungen regelmäßig als Ausgangspunkt zur Erklärung des griechischen Gelages (Symposium) dient. Daher bittet das Martin von Wagner Museum um Hilfe mittels Spenden.

Die DEGUWA beteiligt sich mit dem Erlös aus den Einnahmen des NAS-Spezialkurses

Rückblick auf unsere Tagung 

"In Poseidons Reich XXIX" 

in Bregenz 2024


Tagungsarchiv

P u b l i k a t i o n e n

In der neuen Ausgabe unserer Fachzeitschrift SKYLLIS ist ein Beitrag von Ansgar Bovet, basierend auf seinem Vortrag auf einem Meeting zum Thema Kulturerbe unter Wasser, das die UNESCO in Kooperation mit dem spanischen Kulturministerium im Juni 2024 in Madrid durchführte.

"It's a long way to ratifying!" (S. 4 - 6).Die DEGWUA, einzige deutsche NGO zu diesem Thema, war zu dem Treffen eingeladen worden, um international Teilnehmenden die eigene Sicht darzulegen, warum Deutschland auch nach 15 Jahren die UNESCO-Konvention zum Schutz des kulturellen Erbes unter Wasser noch nicht unterzeichnet hat, obgleich es das stets beabsichtigt.

Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe:

Vorwort

Ansgar Bovet, It's a long way to ratifying! Speech given at the UNESCO Convention of the Protection of Underwater Cultural Heritage Regional Meeting Group I, Madrid, 20th/21th June 2024

Deborah Cvikel – Maayan Cohen, The Ma'agan Mikhael B Shipwreck, Israel. Summary of the Excavations

Volker Demuth, NOTHAW. Ein hansischer Hafen bei Avaldsnes an einer maritimen Schlüsselstelle der norwegischen Westküste. Archäologische Funde als Quelle zum hansischen Norwegenhandel

Boris Dunsch, Nautische Fachliteratur in der Antike

Zaraza Friedman, The Ship Graffito on a Brick from Novgorod

Luisa Goldammer – Philip von Tresckow – Martin Goldammer, Bericht über das Projekt "Bodelschwingh-Boot" vom 14.01.–22.01.23 in Ruanda

Eva Grossmann, Maritime Law and Contracts in the Middle Ages

Ph. Grassel – F. Jürgens – M. Berger – D. Brandt – J. Enzmann – D. Heuskin – L. Meyer, Autonomous Remote Detection of Submarine Archaeological Sites in the Kiel Bight / Baltic Sea using AUV and ROV: A field report

Florian Huber, Underwater Archaeological Investigations of First World War Shipwrecks around the Island of Heligoland in the German North Sea

Elhanan Itzhack – Deborah Cvikel – Yoav Me-Bar, Engineering Aspects of Using the Ram in Warships During Antiquity (800 – 30 BC) in the Eastern Mediterranean

Vasiliki Ivrou – Areti Chalkioti, The Role of Small Islands in the Maritime Landscape of the Northern and Central Aegean During the Middle Ages

Jeroen Oosterbaan , Identifying Content through Casks

Rafail Papadopoulos, Ironwork, Trade Networks and Maritime Iron Equipment in Hanseatic Germany A Preliminary Study

Marko Richter, Das Konzept des "Schiffstyps" in der vorindustriellen Zeit als Problem für die Archäologie

Ivar Treffner, New Data from the Nargen Wreck – a 16th Century Merchant Vessel in Tallinn Bay

Shelley Wachsmann, On Anchor Stratigraphy in Tantura Lagoon, Israel

Sieghard Wagener, Naval Battles of the 5th to 3rd Centuries BC. Effects of ramming from an engineering perspective

Das Bücherbrett:
Christoph Börker: Rezension zu: Boris Dreyer (Hrsg), Die Fridericiana Alexandrina Navis (F.A.N.). Ein Römerboot auf dem Prüfstand – Bau und Test für Wissenschaft und Öffentlichkeit (Darmstadt 2022)

R e g i s t e r

S k y l l i s