 |
Gäste in Haithabu
Das Wikinger-Museum und die DEGUWA-Tagung »In Poseidons Reich 5« - Eindrücke eines Zaungastes
von Mathias Orgeldinger
|
|
|
 |
Der »Mosaik«-Boden gallorömischer Prähme
Überlegungen zur Verwendung unregelmäßig zugeschnittener Planken beim Schiffbau
von Louis Th. Lehmann
|
|
|
 |
Eiserne Stockanker
Zu ihrer Entwicklung vom 3. Jahrhundert v. Chr. bis ins Mittelalter - Zusammenfassung
von Ronald Bockius
|
|
|
 |
Fiktion oder Realität?
Anmerkungen zum archäologischen Nachweis spätmittelalterlicher Schiffsbezeichnungen
von Timm Weski
|
|
Zusammenfassung
Bisher war es üblich, spätmittelalterliche Schiffswracks mit historisch
überlieferten Bezeichnungen wie Kogge oder Holk in Verbindung zu bringen.
Besonders das Bremer Wrack von 1380 wurde als Prototyp für die Kogge
angesehen. Ein Vergleich zwischen Koggen- und Holkdarstellungen mit
Schiffsfunden ergibt jedoch ein sehr widersprüchliches Bild. Daher
erscheint es sinnvoller zu sein, bei der Ansprache von Schiffsfunden auf
historische Bezeichnungen zu verzichten und, wie in der archäologischen
Forschung sonst auch üblich, Wracks anhand ihrer Merkmale zu
charakterisieren und mit neuen Bezeichnungen zu versehen.
|
 |
Haderslev-Møllestrømmen
Beobachtungen zu einem hochmittelalterlichen Schiffsfund in Hadersleben, Dänemark - Zusammenfassung
von Anton Englert
|
|
|
 |
Drei Einbäume aus dem Märkischen Museum zu Berlin
von Jens Schneeweiß
|
|
Zusammenfassung
Das Märkische Museum zu Berlin besaß vor dem ersten Weltkrieg eine
bedeutende Sammlung von Fischereigeräten. Heute sind noch drei von einst
13 Stammbooten vorhanden. Sie wurden fachgerecht dokumentiert, wieder
identifiziert und naturwissenschaftlich ins ausgehende 16. Jahrhundert
bzw. ins Mittelneolithikum datiert.
|
 |
Unterwasserarchäologie und Sporttauchen in Schweden
von Carl Olof Cederlund
|
|
Zusammenfassung
Der Beitrag beschreibt die Entwicklung des Sporttauchens in Schweden
seit seinem Beginn und versucht besonders, die Anzahl der Sporttaucher
und das Ausmaß ihres Tauchens abzuschätzen. Darauf folgend wird das
Verhältnis zwischen den Interessen des Sporttauchens, wie sie sich
heute herausgebildet haben, und den marinearchäologischen Interessen
in der schwedischen Gesellschaft diskutiert. Abschließend werden die
Bedingungen definiert, unter denen die Erhaltung versunkener kultureller
Ressourcen funktioniert, und der Einfluß beschrieben, den das
Sporttauchen auf diese Ressourcen heute hat. Es werden Vorschläge
gemacht hinsichtlich der Möglichkeiten, eine gemeinsame Basis für die
Kooperation zwischen den Sporttauchern und den Pflegern der
marinearchäologischen Hinterlassenschaften unter Wasser zu finden.
|
 |
Pflanzentransporte zu Wasser im antiken Mittelmeerraum
Meinen Eltern in Dankbarkeit
von Karin Hornig
|
|
Zusammenfassung
Der Beitrag versteht sich als Einführung in das Thema der
Pflanzentransporte und ihrer Auswirkungen. Behandelt wird vor allem der
mit Hilfe von Wasserfahrzeugen durchgeführte Transport lebender
Pflanzenmaterie im Mittelmeerraum vor der Mitte des 1. Jahrtausends
v. Chr., außerdem die Ausstattung von Schiffen mit Bepflanzung. Neben
archäologischen und schriftlichen Zeugnissen werden auch botanische
Reste aus Wracks und Landgrabungen sowie Forschungen zu rezenten
Pflanzenpopulationen ausgewertet.
|
 |
Ein Schiffsmodell vom Kerameikos und der Panathenaienzug
von Hanz Günter Martin
|
|
Zusammenfassung
Das kleine marmorne Schiffsmodell, das im Kerameikos von Athen gefunden
wurde, gibt wohl ein Kriegsschiff archaischer Zeit wieder. Es weist an
Besonderheiten den beidseitig aufgeschriebenen Schiffsnamen MINOKIA auf,
einen im Vorderschiff verankerten, schräg nach hinten führenden Mast
und Spuren der Befestigung auf einem Trailer. Die beiden letzten
Beobachtungen geben Anlaß zur Untersuchung, ob es sich bei dem Modell
um eine Darstellung des Panathenaienschiffes handeln könnte. Die
Quellen dazu werden zusammengestellt und ein neuer Vorschlag zum
praktischen Ablauf des Panathenaienzuges wird gemacht.
|
 |
Das Nationale Schiffshistorische Zentrum der Niederlande
Die Batavia-Werft und das Niederländische Institut für Schiffs- und
Unterwasserarchäologie (NISA) sind seit dem 9. Oktober 1999 gemeinsam
für die Öffentlichkeit zugänglich.
von Wendy van Duivenvoorde
|
|
|
 |
Internationale Ostsee-Tagung
Bericht über die Second International Marine Archaeological Conference
of the Baltic Sea, St. Petersburg/Rußland vom 8. bis 11. Juni 1999
von Timm Weski
|
|
|
 |
Das Bücherbrett
|
|
|