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Projekte Kampagne in Korsika (Oktober 2005)
Ende September Anfang Oktober 2005 hat die DEGUWA in der Bucht von Santa
Manza auf Korsika eine Grabungskampagne durchgeführt. Zwei Jahre zuvor
war der Platz zum ersten Mal von der DEGUWA untersucht worden.
In der zweite Kampagne sollte nun der Platz an dem vorher die Keramik gefunden wurde, genauer untersucht werden. Kampagne in Korsika (Oktober 2003)
Im Oktober 2003 unternahm die Deguwa eine 14tägige Kampagne vor der
Südostküste Korsikas. Drei Fundplätze, die Punta di Rondinara, die
Passage zwischen den Inseln Lavezzi und Cavallo und die Bucht von Santa
Manza wurden zur näheren Untersuchung aufgewählt.
Andreas M. Stolpe hat auf Taucher.Net außerdem noch Artikel zu dieser Kampagne geschrieben ( Teil I | Teil II ). Survey auf Sardinien (September 2001)
Die DEGUWA war vor einiger Zeit von privater Seite gebeten worden, sich
einer alten Sammlung von Unterwasserfunden anzunehmen, die aus
Südsardinien stammen. Bei der Bearbeitung der Stücke stellte sich bald
die Frage nach dem Kontext, auch wenn klar war, dass dieser nur lückenhaft
rekonstruiert werden kann.
Daher hatte die DEGUWA ein Tauch-Team unter seinen Mitgliedern gesucht, dass sich im Herbst 2001 im Süden von Sardinien traf um einen Survey durchzuführen. "Schatz der Wolkenkrieger" (Juli 2000)
"Deutsche Archäologen auf Anden-Expedition.
Eine spektakuläre Expedition im peruanischen Bergregenwald. Ein deutsches Forscher-Team packt Tauch-Ausrüstung und High-Tech-Suchsonden auf Pferde und Mulis. Ihr Ziel: die Laguna de Los Condores, ein sagenumwobener Anden-See auf 4000 Meter Höhe. Vor kurzem wurden in einem Totenhaus am See 200 gut erhalten Mumien der Inka-Vorfahren entdeckt. Die These der Archäologen: die Laguna könnte dem Stamm der "Chachapoya" als Opfersee gedient haben. Werden die deutschen Forscher den Schatz der "Wolkenkrieger" wirklich finden? Als erste Menschen überhaupt wollen sie versuchen, im Kondorsee zu tauchen." a&o buero drehte eine Fernsehdokumentation über diese Expedition. Der obenstehende Text ist der Einleitungstext von a&o buero zu dieser Dokumentation. Auf ihrer Website gibt es das MakingOf und den Filmtext. Kap Ognina auf Sizilien (Juli/August 1998)
Der 5. August war ein besonderer Tag für die Campagne Ognina 98: vor der
Hafenausfahrt des kleinen Fischerortes Ognina lagen vier Schiffe im
Schutz der kleinen vorgelagerten Insel. Sie waren Zeuge, wie eine freudig
gestimmte Ansammlung von Menschen auf eine stille Weise ein archäologisches
Fest feierte: die Hebung eines steinernen Ankerstockes aus dem 5. Jh. v. Chr.
Es ist durchaus kein unbedeutender Fund, steht er doch entwicklungsgeschichtlich auf der Grenze zwischen den ein- und den zweiarmigen Ankern und markiert ein wichtiges Verbindungsglied für die Idee vom allmählichen und nicht sprunghaften Übergang am Ende des 6. Jh. v. Chr. Natürlich war die Bergung des Ankerstockes nicht das Einzige, was in den vier Wochen unternommen wurde. Hauptgrabungsziel war die Erkundung und Vermessung einer Untiefe vor der Küste. Dabei wartete eine weitere Überraschung auf die Archäologen... Projekt »General Carleton of Whitby« (1996)
1995 entdeckten Sporttaucher vor Dembki im Mündungsbereich des kleinen
Flüsschens Pasnitz, ungefähr 100 km westlich von Danzig (Polen), ein
Wrack. In der Nomenklatur des Polnischen Meeresmuseums läuft dieses Wrack
unter der Registrierungsnummer W32.
Bei ersten Ausgrabungen an dem Wrack war den Archäologen das Glück hold: Es stellte sich heraus dass der Name dieses Schiffes "General Carleton of Whitby 1777" war. Dieser günstige Umstand ermöglichte den Archäologen weitere Forschungen durchzuführen um das dramatische Ende des einst so stolzen Handelsschiffes lebendig rekonstruieren zu können. Ein weiterer Bericht über das Wrack befindet sich auf Per Åkessons Homepage (englisch!). Kap Ognina auf Sizilien (1995)
Vom 14. bis 29. Juli 1995 führte die DEGUWA in Zusammenarbeit mit der
Soprintendenza in Syrakus (Sizilien) eine unterwasserarchäologische
Kampagne an einer Untiefe vor Kap Ógnina durch.
Auftrag des DEGUWA-Teams war der Abschluss eines Projekts, das 1979 von
Sporttauchern des VDST unter Leitung von Dr. Friedrich Naglschmid und
Gerhard Kapitän durchgeführt wurde.
Neben dem Wiederauffinden der Fundstelle Ógnina IV auf der Secca di Ógnina genannten Untiefe, ihrer erneuten Erforschung und exakten Einmessung galt es nun, die Untersuchungen an Land wie unter Wasser zu komplettieren und zum ersten Mal seit ca. 15 Jahren wieder eine unterwasserarchäologische Kampagne unter deutscher Leitung in italienischen Gewässern durchzuführen. Auf den Seiten der UNI Duisburg gibt es einen Bericht zur unterwasserarchäologischen Kampagne Ógnina IV. Kampagne in Mahdia (1993)
Literatur zum Mahdia-Projekt:
Das Wrack. Der antike Schiffsfund von Mahdia. Hrsg.: Gisela Hellenkemper Salies. Köln 1994. DEGUWA-Rundbrief Nr. 8, 4.Jahrgang 1994 In Poseidons Reich. Archäologie unter Wasser. Hrsg. DEGUWA. Mainz 1995. Neue Forschungen zum Schiffsfund von Mahdia. Sonderdruck aus Bonner Jahrbücher. 1996. |
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