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Willkommen auf den Seiten der DEGUWANeuigkeitenÜber die DEGUWADer Zusammenschluss von professionellen Archäologen, Wissenschaftlern verwandter historischer Disziplinen und anderer Fachbereiche, sowie Laienund Sporttauchern in der Deutschen Gesellschaft zur Förderung der Unterwasserarchäologie e.V. (DEGUWA) dient dem Ziel, die Belange der Unterwasserarchäologie in Forschung und Lehre zu unterstützen und den Schutz des Kulturerbes unter Wasser zu mehren. Die Mitglieder arbeiten in der Gesellschaft ausschließlich ehrenamtlich. Diesem Zweck dient die Zusammenarbeit mit Universitätsinstituten, Ämternder staatlichen Denkmalpflege, Museen und nicht kommerziellen Organisationen von Privatleuten und Sporttauchern auf nationaler und internationaler Ebene. In Kooperation mit den zuständigen amtlichen Stellen werdenUnterwassergrabungen, Prospektionen und Surveys durchgeführt. Die jährlichen Tagungen »In Poseidons Reich«dienen dem wissenschaftlichen Austausch von Forschungsergebnissen, die Zeitschrift SKYLLIS deren medialer Verbreitung. In Kursen nach dem Ausbildungsschema der britischenNautical Archaeology Society werden Profis und Laien unterwasserarchäologische Kenntnisse und Techniken vermittelt. In Seminarenmit dem Verband Deutscher Sporttaucher e.V. sollen die Teilnehmer mit denPrinzipien des denkmalgerechten Tauchens vertraut gemacht werden. Was Sporttaucher beachten sollten Es liegt an der Besonderheit des Mediums Wasser, dass Fundstellen und einzelne Objekte - speziell auch organisches Material - sich besser erhalten. Sporttaucher treffen daher oft direkt auf archäologische Fundstätten, ohne gezielt danach zu suchen. Bis heute werden Abenteuerlust und Schatztauchermentalität durch reißerische Filme und sensationsheischende Artikel geweckt, ohne Hinweis auf deren fatale Folgen für die archäologische Wissenschaft und das kulturelle Erbe. Werden die Objekte jedoch geborgen, dann der Luft ausgesetzt und nicht sogleich fachmännisch konserviert, beginnt schnell ein Verfallsprozess, der unumkehrbar ist. Selbst Artefakte, die sich scheinbar in einem sehr guten Zustand befinden, können sehr zerbrechlichsein, insbesondere wasserhaltige hölzerne Artefakte. Daher ist es die beste Praxis jegliche Objekte unberührt - in situ - zu belassen. Außerdem sind nur Fachleute in der Lage, die Komplexität einer Fundstellensituation als wissenschaftliche Quelle zu erkennen und deren Aussagen zu deuten. Auch heute noch werden in einigen Ländern staatlicherseits »Claims« an Schatzbergungsunternehmen gegen entsprechende finanzielle Beteiligung vergeben; allerdings sind UNESCO und Europarat seit Jahren bemüht, durch internationale Konventionen das kulturelle Erbe unter Wasser als Allgemeingut aller Völker über nationale Gesetzgebung hinaus zu schützen. In den meisten Mittelmeerländern ist das Tauchen mit Atemgerät aus Sorge vor Grabräubern stark eingeschränkt. Verstöße werden gegen die entsprechenden Gesetze besonders bei Ausländern streng bestraft. In Deutschland ist die Rechtslage, die das kulturelle Erbe unter Wasser betrifft, durch die Denkmalschutzgesetze der Bundesländer geregelt. Diese stimmen im Wesentlichen dahingehend überein, dass unterwasserarchäologische Fundstellen Bodendenkmäler sind, d.h. dass Unterwassernachforschungen und Grabungen wie solche an Land spezieller Genehmigungen bedürfen. Genehmigungspflichtig durch die Denkmalschutzbehörden sind allgemein alle taucherischen Aktivitäten mit dem Ziel, nach Bodendenkmälern unter Wasser zu graben, solche zu bergen oder zielgerichtet danach zu suchen. Meldepflicht!Erkennt der Sporttaucher Denkmale unter Wasser, ist er laut Gesetz sogar dazu verpflichtet, Fundort und Zustand des Objektes unverändert zu lassen und die für das Gebiet zuständigen Denkmalschutzbehörden innerhalb einer Frist davon in Kenntnis zu setzen.Es versteht sich von selbst, dass die Denkmalbehörden jeder Fundmeldung ordnungsgemäß nachgehen, und sie führen seit Jahren eigene unterwasserarchäologische Untersuchungen durch. Ihm bekannte Fundstellen sollte der Taucher auch dadurch schützen, dass er diese nach Meldung an die Behörden nicht publik macht. Mitarbeit für SporttaucherDer Verbindung von Archäologie und Tauchen dienen theoretische und praktische Wochenendseminare. Durch diese Kurse steigt nicht nur die Zahl tauchfähiger Archäologen, sondern wächst auch das Potential aus Kreisen der Sporttaucher als taucherfahrene Helfer der verschiedensten für die Unterwasserarchäologie benötigten Sparten (Technik, Informatik, Fotografie usw.). So lassen sich mit der Zeit Teams von Sporttauchern und Wissenschaftlern zusammenstellen, z. B. für die Arbeiten der DEGUWA im Ausland und zur Unterstützung der Bodendenkmalämter und ähnlicher Institutionen. Die Kurse sind Teil des Spezialkursprogrammes des VDST und werden von Fachwissenschaftlern durchgeführt. Sollten Sie Interesse haben, Mitglied in der DEGUWA zu werden, druckenSie bitte den nachfolgenden Antrag aus und schicken ihn ausgefülltan die dort angegebene Addresse. Dazu können Sie sichdie Satzung durchlesen. | |||
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